Ok, this one is going to be in german language. It´s an invitation to our ‘open office soiree’ at glogauer straße 21 in Berlin Kreuzberg. It will take place at the 11th of descember from 4 to 8 pm. We will show works realised this year. But not only objects, books and installations from us, but also from friends and designers we crossed ways and that impressed us this year. So if you´re around, feel heartly invited to see what happend throughout this year.
Einladung zur Soirée am 11. Dezember 2009
von 16 bis 20 Uhr in die Glogauer Strasse 21
in 10999 Berlin-Kreuzberg, 2. Hinterhof, Remise
Zum zweiten mal haben wir Freunde und Kollegen eingeladen, die
mit Papier, Ton und Porzellan arbeiten, aber eben auch die anderen,
die mit digitalen Werkzeugen entwerfen, mit Arduinos experimentieren
oder Scans per CNC ausfräsen. Wir möchten uns gegenseitig und
natürlich auch Euch/ Ihnen unsere Arbeiten zeigen, anbieten, manches
davon noch unbekannt, aber zum Teil atemberaubend schön oder
voller Humor und wir wollen mit Ihnen/ Euch ins Gespräch kommen,
uns austauschen über dies und das.
Wer zeigt was?
Christian Zöllner, Daniel Schulze und Studierende der HTW Dresden:
Arduinio ThinkTank: re-cycling, trans-cycling, up-cycling von verwaisten
Elektronikkomponenten zu bizarren, humorvollen, klingenden
und wackelnden Eintagsfliegen.
Christian Zöllner und Studierende der UdK: Leuchten, im Raum
gezeichnet und technologisch erfasst. Eine Auswahl an Experimenten
im weiten Feld Deckenleuchte, entstanden in einem neuen, halb
virtuellen Entwurfsmedium: der Holo-Höhle.
Christian Zöllner und Tobias Fischer: Endlich! David gegen Goliath.
Mit der SMSlingshot, einer digitalen Steinschleuder, lässt sich der
Werbung im urbanen Raum archetypisch der Kampf ansagen. Der
Hof der Glogauer wird zur Agora, digtial gezwitschert und handfest
diskutiert.
Robert Fehse und Moritz Kassner: Lässt sich ein Regalsystem aus nur
zwei Elementen entwickeln, effektiv auf einer CNC-Fräse herstellen
und ohne Werkzeug aufbauen? Die Autoren versuchen mit ihrem
System 180, eine Antwort zu geben.
Robert Fehse und Moritz Kassner: crumpled wood – Das Auge wird
getäuscht, die Finger enttarnen. Der 3D-Scan eines zerknüllten und
wieder aufgefalteten Blattes Papier, gefräst in Eiche, ergibt eine Skulptur
an der Grenze zwischen Sehen und Tasten.
Daniel Stolle kann komplexe Sachverhalte in Illustrationen darstellen.
Außerdem hat er eine diebische Freude am Zeichnen. Wir zeigen seine
freien Arbeiten: 16 Matrosen als zweifarbige Drucke.
Johannes Volkmann vom Papiertheater Nürnberg schickt uns seine
Bücher zum Reißen und Schneiden: »Die Geschichte einer Frage«
erzählt von einem Mann, der sich einen Stuhl baut. Ein anderes Buch
erklärt wie die Liebe entstand und woher die Sehnsucht nach der
anderen Hälfte kommt.
Die Klasse Buchkunst der Hochschule für Kunst und Design Burg
Giebichenstein entwirft, druckt und bindet nicht nur bildschöne Bücher,
manchmal werden es auch wunderbare Zauberschachteln.
Cordula Kafka: Ein sanft leuchtendes X und ein sanft leuchtendes Y –
zwei handgefertigte Pendelleuchten aus Biskuitporzellan.
Till Bruttel und Regine Skoluda arbeiten mit Ton und Porzellan.
Schwarze und braune oder weiße und hellblaue Punkte oder Muster
auf kleinen Teeschalen erfreuen das Auge und schmeicheln der Hand.
Angelika Petruschat zeigt, was sie zusammen mit Autoren, Herausgebern,
Grafikerinnen und Druckereien im letzten Jahr erdacht, erarbeitet und
produziert hat: »design-design. Design Dictionary«. »Mit Lauten malen« –
das neue Büchlein von Mariko Takagi. »M – das Mies Haus Magazin«
des Mies van der Rohe Hauses in Berlin-Weißensee.
Kurt und Heike Salchli vom Vice Versa Vertrieb betreuen die
Publikationen von über 40 Verlagen, Museen, Galerien und Zeitschriften
aus den Bereichen Architektur, Design, Kunst und Fotografie – zum
Teil selten schöne Ausgaben aus Kleinverlagen. Die schönsten
wählen sie für uns aus.
Goetz Haubold demonstriert mit seiner Fahrradmarke Dailybread
wie er mit einem eigens entwickelten Unisex-Rahmen und sorgfältig
ausgewählten Komponenten gut funktionierende, individuelle und
trotzdem schöne Räder baut.

